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Arbeitsplatzschaffung für Menschen mit Behinderung adios

Bild: Sozialminister Hundsdorfer Zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung wurde 2008 die Aktion plus 500 von Sozialminister Buchinger gestartet. Diese Maßnahme konnte viele neue Jobs schaffen. Nicht genug das diese sehr erfolgreiche Aktion mit Ende Juni 2009 ausgelaufen ist. Nun wurde ab 15.6.2009 auch noch die Integrationsbeihilfe zur Erlangung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung vom Sozialministerium um bis zu 50% gekürzt und durch zahlreiche neue Regelungen und Ausnahmeregelungen verkompliziert.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen, sollte mehr Geld für die Integration von Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellt werden und nicht weniger, zeigt sich Dietmar janoschek, Präsident vom gemeinnützigen Dachverband freiraum-europa die expertInnen für barrierefreiheit empört. Das gespart werden muss ist verständlich, aber warum immer bei jenen die sich am wenigsten zur Wehr setzen können. Warum wird nicht bei Bänkern oder Politikern gespart. Eine echte Verwaltungsreform mit der Abschaffung von Doppelgleisigkeiten angegangen oder die vielen Superreichen in Österreich mit einer Solidarabgabe zur kassa gebeten?
Die Arbeitslosigkeit steigt. Für alle ist es schwierig einen Job zu bekommen, aber für Menschen mit Behinderung wohl am schwersten. Daher fordert die Interessenvertretung freiraum-europa die angekündigten Kürzungen zurück zu nehmen und die unbefristete Verlängerung der Aktion plus 500.