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Kinder mit psychischen Problemen brauchen mehr Beachtung

Zu wenig Betreuungsplätze, zu lange Wartezeiten, zu hohe Behandlungskosten: Für Kinder mit psychischen Problemen zeigt das österreichische Gesundheitssystem die wohl größten Defizite auf. Auch psychische Probleme sind eine Behinderung, die oft vollständig behandelt werden können – vor allem dann, wenn sie präventiv erkannt werden.

Missbrauch durch neue Medien: Cybermobbing und Sexting nehmen zu

Eine neue Studie über Gewalt und Missbrauch an Kindern zeigt auf: „Cybermobbing und Sexting“ zeigen sich als neue Phänomene von Gewalt und Missbrauch insbesondere an jungen Mädchen. Die Ursache? Neue Medien, mit denen weder die Kinder, noch die Familien und Pädagogen wirklich umgehen können. Deshalb brauchen Familien und Schulen neue Handlungsanleitungen, wie sie in der virtuellen Welt Gewalt erkennen und bekämpfen.

Kinder fallen in unserem Gesundheitssystem oft durchs Netz

Ein weiteres Problem? Viele Eltern können sich die Behandlungskosten nicht leisten. Es wird zwar die klinisch-psychologische Diagnostik von den Krankenkassen bezahlt, nicht aber die klinisch-psychologische Behandlung. Das führt leider dazu, dass Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, wie ADHS, steigender Nikotin- und Alkoholkonsum, Diabetes und Übergewicht kontinuierlich steigen. Eine möglichst frühzeitige Behandlung verhindert allerdings dauerhaft psychische, chronische Erkrankungen.

freiraum-europa kämpft für eine bessere Versorgung von psychisch gefährdeten Kindern in Österreich

„Wir bekommen immer mehr Anfragen von Familien, deren Kinder mit psychischen Problemen bis zu Behinderungen zu kämpfen haben. Die Behandlung können sich viele Familien mit geringen Einkommen nicht leisten. Das Problem? Vor allem Kinder in sozialen Brennpunkten sind hoch gefährdet. Wir fordern von der Politik ein rasches Handeln, damit unsere Kinder nicht krank gemacht werden. Übernommene Behandlungskosten und Präventionsmaßnahmen, die auch die Krankenkasse übernimmt, sind dringend notwendig!“, sagt Dietmar Janoschek, Präsident der NGO freiraum-europa, die sich um Kinder mit Behinderung kümmert.

freiraum-europa kämpft für eine bessere Versorgung von psychisch gefährdeten Kindern in Österreich

„Wir bekommen immer mehr Anfragen von Familien, deren Kinder mit psychischen Problemen bis zu Behinderungen zu kämpfen haben. Die Behandlung können sich viele Familien mit geringen Einkommen nicht leisten. Das Problem? Vor allem Kinder in sozialen Brennpunkten sind hoch gefährdet. Wir fordern von der Politik ein rasches Handeln, damit unsere Kinder nicht krank gemacht werden. Übernommene Behandlungskosten und Präventionsmaßnahmen, die auch die Krankenkasse übernimmt, sind dringend notwendig!“, sagt Dietmar Janoschek, Präsident der NGO freiraum-europa, die sich um Kinder mit Behinderung kümmert.

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