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Verein freiraum-europa ist Vorbild für Barrierefreiheit

In der Landesbibliothek des niederösterreichischen Regierungsviertels wurden am 16. September die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbes „Vorbild Barrierefreiheit 2019“ ausgezeichnet. Vertreter der nö. Landesregierung überreichten in den einzelnen Kategorien die Preise.

freiraum-europa aus Linz erhielt in der Kategorie Gemeinden den Preis für die barrierefreie Gestaltung des Stadtamtes Zwettl. Schon bei der Planung des Umbaus war freiraum-europa integriert, um Menschen mit Behinderung ein leicht und barrierefrei begehbares Stadtamt übergeben zu können.

Voll eingerichtet

Bei Barrierefreiheit wird in der Regel nur an behinderte Menschen gedacht. Aber dass eine Drehtür oder eine Stufe z.B. für eine Mutter mit Kinderwagen auch eine Barriere sein kann, wird erst bewusst, wenn man in solch einer Situation ist.
Im Stadtamt leiten taktile Bodenleitsysteme Besucher mit Sehbehinderung zur Information, Informationsschilder in erhabener und auch Blindenschrift geben Auskunft über den aktuellen Standort. Induktive Audiosysteme unterstützen Menschen mit Hörbehinderung bei der Kommunikation. Ein großzügig dimensionierter Lift bringt Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung in die einzelnen Etagen.

Barrierefreiheit lässt auch Kunst zu

Besonders stolz ist man auf die Einbindung künstlerischer Momente. Um die Namen der seit 1970 eingegliederten Gemeinden zu erläutern, wurden auf den Glasflächen anstelle der Warnlinien diese Namen dieser Gemeinden in verschiedenen Nuancen aufgebracht. Das Stadtamt Zwettl stellt in eindrucksvoller Weise dar, wie Barrierefreiheit sich in modernen Gebäuden umsetzen lässt und dazu noch künstlerische Einflüsse zulässt.

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