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Verkehrssystem muss auch demographisch angepasst werden

Die Anzahl der älteren Menschen steigt kontinuierlich an, doch unser Verkehrssystem nimmt darauf kaum Rücksicht. Jeder 2. Fußgänger der in den vergangenen zehn Jahren verunglückt ist, war über 65 Jahre alt.

Der österreichische Pensionistenverband und der Verkehrsclub Österreich verstärken laut aktueller Presseaussendung die Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem. Der Grund: Jeder zweite Fußgänger, der in den letzten zehn Jahren per pedes tödlich verunglückte, war über 65 Jahre alt. Diese Zahl alleine beweist den dringend vorherrschenden Handlungsbedarf für ein demographisch angepasstes Verkehrssystem. "Mit steigendem Alter ändern sich die Herausforderungen im Straßenverkehr als auch als Fußgänger.

Unübersichtliche Kreuzungen, fehlende Gehsteige oder kurze Ampel-Rot-Phasen werden zur lebensgefährlichen Falle", so der Generalsekretär des Pensionistenverbands Österreich.

Studien zeigen, dass im Jahr 2040 mehr als 15 Prozent der ÖsterreicherInnen über 74 Jahre alt sein werden. Rahmenbedingungen dafür müssen bereits heute geschaffen werden, denn letztlich profitieren wir alle davon.

Der Pensionistenverband Österreich fordert daher:

  • Überprüfung der Ampel-Schaltphase hinsichtlich der Grün-Dauer
  • Endgültiges Aus für ungesicherte Bahn-Übergänge
  • Keine zu weiten Distanzen zwischen den Zebrastreifen
  • Entschärfung von unübersichtlichen Straßenübergängen
  • Barrierefreie Gehwege und -steige im ländlichen Raum als auch entlang von Landstraßen
  • Ausbau der Straßenbeleuchtung
  • Verstärktes Angebot an Sicherheitsschulungen

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