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ZDF/ARD - Fortschritt im Programm

Die Informationsbeschaffung via TV ist für viele Menschen beinahe unmöglich. ZDF und ARD gehen nun dagegen vor und schaffen Barrierefreiheit im TV.

Barrierefreies Fernsehen bedeutet im Wesentlichen die Bereitstellung programm-begleitender Dienste wie etwa die Einführung von Untertitel für Hörgeschädigte oder aber Audiodiskriptionen für sehbehinderte Menschen. Aber auch die Einblendung von Gebärdensprache stellt einen Teil des barrierefreien TV's dar.

Schon im April 2013 gab es diese erste Novität in puncto Fernsehen für Hörgeschädigte: Von 16:00 bis 22:15 Uhr wurden im ZDF lückenlos Untertitel für eingeführt. Bis Ende 2012 wurden 40 Prozent der ZDF-Sendungen mit Untertitel versehen, 2013 waren es bereits 65 Prozent des Gesamtprogramms, 2014 stieg dieser Anteil auf erfreuliche 70 Prozent. Doch man ist mit diesem Ausbau noch nicht am Ende. Laut Plan des ZDF's soll der Anteil der Sendungen mit Untertitel in den kommenden Jahren die 100-Prozent-Marke erreichen.

Audiodiskriptionen gibt es im ZDF bereits seit 1993 welche über die Tonspur 2 am digitalen Empfangsgerät eingestellt werden kann. Seit 2013 gibt es neben ausgewählten Produktionen von Dienstag bis Freitag Hörfilm-Fassungen. Neu ist: an den sechs Spieltagen der Gruppenphase der Fußball-Champions-League 2015/2016 werden live-Audiodiskriptionen angeboten, die Reaktionen der Zuschauer, Spieler und Trainer kommentiert.

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