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Zehnjähriger kämpft um jeden Zahn

Behandlung wegen zu wenig Geld nicht möglich

Vier Söhne, darunter der behinderte Adrian, gehören zur Familie O. Adrian kam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt. Seit seiner Geburt ist der Zehnjährige zahllose Male operiert worden.

Da er gleichzeitig unter einem schwachen Immunsystem leidet, hat er große gesundheitliche Probleme.
Adrian hatte von Geburt an Logopädie in der Klinik, später besuchte er den Integrationskindergarten und absolvierte zu Hause noch zusätzlich Ergotherapie. Zurzeit besucht er jeden Nachmittag das Zentrum für Hör und Sprachpädagogik und hat häufig Arzttermine.
Nun hat eine kieferorthopädische Behandlung begonnen, wobei eine Zahnspange eingepasst wurde, damit eine Operation durchgeführt werden kann. Später ist der Einsatz eines Implantates notwendig.
Pro Behandlungsjahr sind 1924,00 Euro für die Spange zu bezahlen, die Kosten für die Implantate werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Die Krankenkasse übernimmt nur den Zuschuss von 400 Euro, den alle Kinder erhalten. Die Familie musste eine Ratenvereinbarung vereinbaren.

Der Vater hat auch eine Behinderung von 50%, die Mutter ist durch Konkurs des Arbeitgebers nun arbeitslos. Die Eltern können die Behandlung wegen fehlenden Geldes nicht mehr fortsetzen.

Die Familie ist besonders traurig darüber, dass sie ihrem Sohn keine notwendige medizinische Versorgung geben kann, weil sie finanziell dazu nicht in der Lage ist. Adrian wird durch die fehlenden Zähne und die Fehlstellung dauerhaft benachteiligt sein. Auch die kaputte Waschmaschine trägt nicht gerade zu Optimismus bei.

Die Mutter schreibt in einem Brief an freiraum-europa: „Ich schäme mich so sehr, dass ich das alles nicht mehr schaffe, aber ich und mein Mann wissen nicht mehr weiter….Darum bitte ich Sie, uns ein wenig zu helfen, bitte helfen Sie unserem Kind. Für jede noch so kleine Spende wären wir sehr dankbar, um die Behandlung fortsetzen zu können.“

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